99 Luftballons am Atomreaktor Wannsee

Luftballonaktion mit 500 Ballons am Atomreaktor Wannsee

am Sa, 16.11.2013 um 5 vor 12 Uhr (11:55 Uhr)

Mit dieser Aktion untersuchen wir, wie sich radioaktive Stoffe bei einer großen Reaktorkatastrophe ausbreiten würden. Aus fachlichen Untersuchungen und Erfahrungen wissen wir, dass die Ausbreitung viele hundert Kilometer betragen kann.

Wir verbinden diese Aktion mit der Forderung an die Innenministerkonferenz im Dezember in Osnabrück, nachzuweisen, wie sie die Menschen bei einer großen Katastrophe schützen wollen. Da das nicht möglich ist, fordern wir, alle noch laufenden Atomanlagen sofort stillzulegen.

Sei dabei !!!

(Leute die mithelfen, bitte schon ab 9 Uhr vorbeikommen)

Ort: Hahn-Meitner-Platz 1

vor dem Eingang des HZB

Forschungsreaktor Berlin-Wannsee

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VA am Fr. 1.11. #Berlin: Energiedemokratie, Ernährungssouveränität, Global Justice

Veranstaltung des AS GesNat der BUKO

Zur Demokratisierung des Gesellschaft-Natur-Verhältnisses als Perspektive für gesellschaftliche Emanzipation:

Die Feststellung einer (Vielfach-)Krise gehört zunehmend zum Common-sense, wenn es in der sozial-ökologisch orientierten Linken um die Bewertung des gegenwärtigen Zustands von Gesellschaft geht. In aktuellen Debatten über Emanzipation und globale Gerechtigkeit ist es die Demokratisierung gesellschaftlicher Naturverhältnisse die oftmals als eine Perspektive postuliert wird. Demokratisierung bedeute Selbstbestimmung einerseits und ´sich-verantwortlich-machen´ andererseits. Continue reading

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“…nach 20 Jahren Hegemonie des Privaten etwas anderes wieder denkbar werden zu lassen« #energietisch

via @Jungle_World – ein kleinen Kommentar von AAP-Rekommunalisierungsexpert_in Lukas Koppwisch-Köppen:

Das Berliner Anti-Atom-Plenum (AAP) könne die »Euphorie nicht ganz teilen«, wie der Sprecher Lukas Koppwisch sagt. Zwar sei das AAP durchaus für die Ziele des Volksentscheids, es sei »ein insgesamt gutes Projekt«, sagt Köppen. »Aber durch die Gründung der Berliner Stadtwerke und die Übernahme der Netze wird sich an der marktbeherrschenden Stellung der Energiekonzerne nichts ändern.« Mit fast den gleichen Worten wie Senatorin Yzer warnt das AAP deshalb vor allzu großen Hoffnungen. An der »profitorientierten Art der Energieproduktion« werde sich kaum etwas ändern, »denn bis auf weiteres existiert der Markt, auf dem sich die Stadtwerke bewähren müssen. Und das soziale Ziel, allen Menschen einen sicheren Zugang zum Stromnetz zu ermöglichen, steht dem Zwang zum Gewinn entgegen.« Continue reading

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Also wenn ihr uns fragt: #Weihnachten ohne #Vattenfall

…ein paar Eindrücke aus #Kreuzberg.

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Bürger_innenbegehren kommunale Stromnetze unterstützen! Netz gilt’s!

DSC_0219Der Pachtvertrag für Berlins Stromnetze mit Vattenfall läuft im Jahr 2014 aus. Auf Initiative des Berliner Energietisches findet am 3. November eine Volksabstimmung mit dem Ziel der Rekommunalisierung des Berliner Stromnetzes statt. Wir meinen: Energieversorgung ist Daseinsvorsorge und soll daher Allen zugänglich sein, unabhängig davon wie viel materielle Güter sie besitzen. Auch wer nichts zahlen kann braucht Zugang zur Energieversorgung.
Wir wollen eine zu 100% erneuerbare und möglichst regional produzierte Energieversorgung in Berlin! Dezentrale Erzeugung mittels hocheffizienter, aber technologisch simpler Kraftwerke und Senkung des Energieverbrauchs sind die Grundlage dafür. Energie sparen bleibt die klare Zielvorgabe. Neuanschaffungen von energiesparenden Geräten, sind nicht das Nonplusultra, denn sie bedeuten global keine Energieeinsparung. Die Produktion von Gütern muss hingegen radikal reduziert werden. Die vorherrschende Produktions- und Lebensweise verbraucht zu viel Energie.

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WTF! Weltkohlekonferenz in Berlin

 21. Oktober, 17:00 Wiebestrasse in Berlin-Moabit

 Kohle tötet! – Gesundheit statt Profite!

Gemeinsam mit dem Berliner Energietisch setzen wir uns für eine Stromerzeugung aus 100% erneuerbarer Energie ein. Deshalb wollen wir in Berlin keine Tagung der Kohlelobby.

Am 21. Oktober 2013 wird ab 17:00 Uhr die Weltkohlekonferenz in Berlin von einem breiten Spektrum aus AktivistInnen belagert werden. So zeigen wir der Kohlelobby, dass unser Klima, Natur und Umwelt nicht aufs Spiel gesetzt werden dürfen. Treffpunkt ist vor Ort in Berlin-Moabit. Continue reading

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Einladung zur bundesweiten Herbstkonferenz der Anti-AKW-Bewegung

18. bis 20. Oktober 2013 in Hamburg, centro sociale (Sternstr. 2, HH)

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Die #Endlager Mitmach-Frage – Veranstaltung am 11.9.

03Hehe! Die von uns über alles geliebte taz, das Institut für Protest- und Bewegungsforschung, die Bewegungsstiftung und das Forschungsjournal Soziale Bewegungen, welches wir noch gar nicht kannten – sie alle sind in Sorge. Sie haben sich überlegt, dass die ökonomisch und politisch Herrschenden nach der Atomkernspaltung jetzt mit der Spaltung der Anti-Atom-Bewegung weitermachen, was ja auch wirklich ein starkes Stück wäre. Aufgrund dieser Problemlage wird im taz-cafe am 11. September ein Feldherrenhügel aus Bionadekisten und Grünkernbratlingen errichtet. Überschrift: Spaltet die Endlagersuche die Umweltbewegung? Angestrebt wird ein „Streit über Transparenz, Widerstand und Alibiprojekte“. Diskutieren dürfen dabei dann Achim Brunnengräber (FU Berlin), Jochen Stay (ausgestrahlt) und Cornelia Ziehm (Deutsche Umwelthilfe). Das geneigte Publikum soll sich derweil wahrscheinlich in eine Latte Machiato Situation begeben, mit Sojamilch. Wobei, es soll ein „Bewegungsgespräch“ werden, vielleicht darf auch der eine oder andere ein wenig den Feldherrenhügel rauf. Das alles wird abgehen am 11. September (ein guter Tag für Verschwörungstheorien!) um 19 Uhr im taz-cafe, Rudi-Dutschke-Str. 23, Berlin. Hier noch einmal die Frage, die sich die taz stellt:  Continue reading

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anti-atom-büro Hamburg: Über Ent-Sorgung und die Stilllegung des Atomkonfliktes

Einige Gedanken des anti-atom-büro Hamburg zu den Überlegung der Gruppe .ausgestrahlt, sich an der „Atommüll-Kommission“ des Bundes zu beteiligen. Eine Dokumentation der Umfrage findet ihr hier: Soll .ausgestrahlt in die Atommüll-Kommission?. Es gibt unsere Stellungnahme auch als pdf

Prolog

Seit mehr als dreißig Jahren wird im Niedersächsischen Salzstock Gorleben gebohrt, und mehr oder weniger engagiert nach einem sogenannten „Endlager“ gesucht. Phasen hektischen Dreischicht Betriebes wechseln sich mit Jahren kompletter Betriebsruhe (Moratorium) ab. Der Widerstand gegen das Projekt Gorleben war immer virulent, richtete sich nicht nach dem vermeintlichen bergbaulichen Fortschritt, sondern etablierte sich gegen die Anlieferung immer neuen Atommülls in das Zwischenlager Gorleben. Die Bewegung hatte darin ihren eigenen Beat, ihren eigenen Rhythmus gefunden, der den Konflikt um den Betrieb von Atomanlagen am Leben hielt, ihn immer wieder intensivierte und die Parteien vor sich her trieb, und immer wieder zu Konzessionen zwang: Verzicht auf das Nukleare Entsorgungszentrum Gorleben, „Atomkonsens“, Verbot innerdeutscher Castortransporte und später von Transporten in die WAA… Continue reading

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Anti-Atom-Plenum Berlin: Stellungnahme zur Endlager-Mitmach-Frage

24Dies ist unser relativ spontan und an einem Abend heruntergeschriebenes Statement zu der brisanten Frage, ob die Gruppe .ausgestrahlt sich in die sog. Endlagerkommission begeben sollte. Uns freut erstmal, dass die Frage, ob und warum nicht .ausgestrahlt als Teil der Anti-Atom-Bewegung an der Endlager-Kommission teilnehmen sollte, öffentlich diskutiert wird und dabei so viele Aktive wie möglich zu Wort kommen. Zur Sache: Zugespitzt formuliert geht es ja um die Frage, ob wir uns an einer modernisierten Form von dem beteiligen wollen, was Robert Jungk den Atomstaat genannt hat. Unsere Meinung, auch hier: SAY NO AND YOU ARE RIGHT! Oder auch: Nein geht immer!

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[Bericht und Fotos] Kleine Agit-Prop-Aktion zur Endlager-Show vom Bundesamt für Strahlenschutz am Berliner Hbf

Uran Utan zur Endlagersuche: „SAY NO AND YOU ARE RIGHT – ENDLAGER IS NICH“

Ein sonniger Donnerstag in Berlin, da gibt es ja eigentlich bessere Beschäftigungen, als sich am hässlichen Berliner Hauptbahnhof rumzutreiben. Wir hatten allerdings von einer Ausstellung vom Bundesamt für Strahlenschutz gehört, die eben dort vom 20. bis zum 25. August stattfindet bzw. stattfand, wie schon vorher in einigen anderen Städten. Insbesondere Genoss*in Uran Utan war außer Rand und Band, also echt sauer: Continue reading

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Debatte: Stilllegung & Abriss von Atomkraftwerken – wohin mit dem Atommüll?

vom Aktionsbündnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim

Atomkraftwerke abschalten und dann? Was tun mit den radioaktiven Brennstäben, was tun mit den radioaktiv verstrahlten Anlagenteilen, den Gebäuden, den tausenden von Tonnen mit radioaktivem Metall, Beton und Kunststoffen? Zusätzlich haben Neckarwestheim und Philippsburg (wie die anderen AKW-Standorte) ein Standortzwischenlager, dort steht der hochradioaktive Atommüll in CASTOREN, bisher genehmigt für 40 Jahre und dann? Die Betreiber der Atomkraftwerke und die Aufsichtsbehörden wollen nach dem Abschalten der Atomkraftwerke einen angeblichen Rückbau zur „grünen Wiese“. Dies ist nur unter Billigung einer gesundheitsgefährlichen Strahlenbelastung der Umwelt und der Bevölkerung möglich. Radioaktiv verstrahlte Anlagenteile werden „freigeputzt und freigemessen“, um einen Rückbau überhaupt durchführen zu können. So nicht! Es ist vollkommen ungeklärt, wohin mit dem ganzen „atomaren Rückbau-Müll“. Continue reading

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Veranstaltung im FDCL in Berlin “Mega-Dams in Malaysia, Honduras, Turkey and Brazil”

Time: Wednesday, 14.08.2013, 19 h – Place: FDCL, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin – Language: English

“Mega-Dams in Malaysia, Honduras, Turkey and Brazil” Baram in Sarawak, Malaysian Borneo – the Agua Zarca Dam, District Intibucá, Honduras – Ilisu in Turkey – Belo Monte in Brazil: The event will focus on mega-dams built and planned in Malaysia, Honduras, Turkey and Brazil – and the resistance against these dams. Continue reading

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Wer suchet, der findet

- von Anke Schwarzer, via @jungle_world

Auch wenn die Kriterien noch nicht klar sind, legt ein Gesetz fest, dass irgendwo in Deutschland ein Endlager für Atommüll gefunden werden muss. Der Bundesrat hat Anfang Juli dem Standortauswahlgesetz für die Lagerung von hochradioaktivem Atommüll zugestimmt. Auch Niedersachsen, in dem sich neben Gorleben gleich mehrere mög­liche Standorte befinden, gab sein Einverständnis. Bereits Ende Juni hatte sich der Bundestag mit den Stimmen von CDU/CSU, FDP, SPD und Grünen darauf geeinigt, Endlagerstandort in Deutschland nach dem »bestmöglichen« zu suchen. Und zwar mit »Vorrang der Sicherheit in einem wissenschaftsbasierten Verfahren, dem Grundsatz eines transparenten und fairen Verfahrens sowie dem Verursacherprinzip«. Das Standortauswahlverfahren sehe eine umfassende Beteiligung der Öffentlichkeit und einen Dialog mit den Betroffenen »in allen Phasen des Verfahrens« vor. Weiterlesen im Dschungel

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Wir als Referent_innen für Endlagersuche

scheiss atomstaat!Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Dienstsitz Bonn
Robert-Schumann-Platz 3
53175 Bonn
 
 
Absage
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
mit großem Interesse haben wir ihre Stellenausschreibung für eine Referent_in für Endlagersuche gelesen. Endlich eine Anstellung mit mindestens bundesweiter Ausstrahlung. Continue reading
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