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	<title>anti atom plenum berlin</title>
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	<description>für die sofortige stilllegung aller atomanlagen weltweit</description>
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		<title>Von Ausstieg kann gar keine Rede sein!</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 16:33:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anti atom plenum berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Akteure u. Konzerne]]></category>
		<category><![CDATA[AREVA]]></category>
		<category><![CDATA[Atommüll]]></category>
		<category><![CDATA[Atomtransporte]]></category>
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		<category><![CDATA[Brennelementfabrik]]></category>
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		<category><![CDATA[Urananreicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Anti-Atom Interessierte. Viele wissen es schon, andere ahnen es. Manche wissen es sogar ganz genau: Der &#8220;Atomausstieg&#8221; der letztes Jahr nach Fukushima ausgerufen wurde, ist eine fette, feiste Mogelpackung. Und das nicht nur, weil die Kraftwerksbetreiber_innen für die verbleibenden &#8230; <a href="http://aap-berlin.squat.net/2012/01/atomausstieg-von-ausstieg-kann-gar-keine-rede-sein/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Anti-Atom Interessierte. Viele wissen es schon, andere ahnen es. Manche wissen es sogar ganz genau: Der &#8220;Atomausstieg&#8221; der letztes Jahr nach Fukushima ausgerufen wurde, ist eine fette, feiste Mogelpackung. Und das nicht nur, weil die Kraftwerksbetreiber_innen für die verbleibenden Reaktoren eine quasi Weiterbetriebsgarantie bis 2022 erhalten haben&#8230; wie die Abbildung hier zeigt:</p>
<p><a href="http://aap-berlin.squat.net/uploads/2012/01/Pseudoausstieg_Laufzeitdiagramm.pdf" target="_blank">Pseudoausstieg_Laufzeitdiagramm</a></p>
<p>Selbst wenn die Kraftwerke schon heute stillgelegt wären: Die Atomlobby sitzt weiter fest im Sattel und in den Hirnen von Politiker_innen. Mit Atomtechnik werden alle Sorten Geschäfte gemacht, ob Kraftwerkbau deutscher Unternehmen im Ausland, Hermes-Kreditbürgschaften für Reaktorprojekte, Urananreicherung und Brennelementherstellung (beides in Deutschland), Staatsgelder für Forschung im Atomsektor (bspw. Euratom) oder der Forschungsreaktor in Berlin Wannsee&#8230;</p>
<p>Wir wollen hier mal anfangen, Infos zusammen zu stellen (einen guten Text zum Thema könnt ihr von unseren Hamburger Genoss_innen lesen &#8211; Noch lange nicht erledigt <a href="http://aap-berlin.squat.net/uploads/2012/01/lange-nicht-erledigt.pdf" target="_blank">hier gibt es das pdf</a>)&#8230;</p>
<p>Den Anfang macht die Exportindustrie um Anreicherung von Uran und Herstellung von Brennelementen:</p>
<h3>Urananreicherung in Gronau</h3>
<p>Uran anzureichern ist die Voraussetzung es für Kraftwerke nutzen zu können (oder für Atomwaffen). Die Technik ist ein wichtiger Machtfaktor, nur acht Länder verfügen über Urananreicherungsanlagen (UAA): Die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates (USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien) weiter Japan, die Niederlande, Deutschland und der Iran.</p>
<p>Die &#8220;deutsche&#8221; UAA steht in Gronau (Westfalen), sie wird von URENCO betrieben. Ihre Kapazität wurde in den vergangenen Jahren massiv ausgebaut. Sie reicht aus, um 21 große Atomkraftwerke mit  angereichertem Uran zu versorgen. Derzeit wird daran gearbeitet, die  Kapazitäten weiter zu erhöhen, um letztlich die Versorgung von  31 Kraftwerken zu gewährleisten. <strong>Damit können etwa elf Prozent des  Uranbedarfs auf dem nuklearen Weltmarkt gedeckt werden.</strong> Bei der Anreicherung fallen  auch große Mengen abgereicherten Urans an. Allein zwischen 1996 und 2008  wurden aus<strong> Gronau rund 27 300 Tonnen dieses »strahlenden Mülls« nach  Russland exportiert, wo er in rostenden Fässern unter freiem Himmel  lagert </strong>(siehe dazu auch eine kleine Anfrage zu Gronau <a href="http://aap-berlin.squat.net/uploads/2012/01/2011-10-Kl.Anfrage-Gronau-1.pdf" target="_blank">hier</a>)<strong>. </strong></p>
<h3>Herstellung von Brennelementen</h3>
<p>Im niedersächsischen Lingen wird seit 1979 und auch in Zukunft für den nationalen  und internationalen Nuklearmarkt produziert. Dort befindet sich eine Brennelementfabrik desr Firma Advance Nuclear Fuels die früher zu Siemens, heute zu Areva NP, gehört. Brennstäbe für Druck- und Siedewasserreaktoren werden dort hergestellt.  Seit 2008 konnte die Leistung der Brennelementfabrik von 650 auf 800t erweitert werden. Schon mit der Leistung<br />
von 2008 konnten 25 AKW versorgt werden und damit mehr AKW als in Deutschland jemals gleichzeitig am Netz waren. Ein Großteil der Atomtransporte die über bundesdeutsche Häfen und Straßen gehen, führen nach Lingen oder von dort weg. Die Brennelementfabrik in Lingen bleibt vom sog. Atomausstieg gänzlich unberührt und strebt eine weitere Expansion auf dem Weltmarkt an.</p>
<h3>Kleines Fazit</h3>
<p>Auch ohne die politisch strittigen Reaktoren auf eigenem Boden stehen zu haben werden in Deutschland essentielle Teile für den Betrieb von Atomanalgen hergestellt und das in durchaus großem Stile. Der Abbau des Urans wäre ebenso politisch konfliktreich (Stichwort Folgen des Uranabbaus Abbaus in Thüringen &#8211; Wismut) &#8211; man macht das also lieber in Gebieten wie bspw. in Südafrika, Kanada oder Australien. Auch den Müll bringt man nach Russland &#8211; noch mehr Gorleben wollen Politik und Atomlobby lieber nicht. Natürlich ist trotzdem jedes abgeschaltete AKW ein Fortschritt. Vor dem Hintergrund des gesagten, ist der Entscheid, die alten AKW irgendwann abzuschalten (und vorerst keine neuen AKW in der BRD zu bauen), als eine politische-strategische Entscheidung zu sehen. Eine Entscheidung die viel Raum fürs Weitermachen in der Atomtechnologie lässt.</p>
<h3>Weiteres</h3>
<p>Der nächste Artikel befasst sich mit den Aktivitäten der Atomlobby im Ausland, sowie der Finanzierung von Forschung und Bauvorhaben aus Regierungsgeldern&#8230;</p>
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		<title>Buchbesprechung: Strahlende Plakate. Eine Sammlung von Plakaten der weltweiten Anti-Atom-Bewegung (Unrast 2011)</title>
		<link>http://aap-berlin.squat.net/2011/12/strahlende-plakate/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 13:06:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anti atom plenum berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Atomausstieg ist Handarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Buchbesprechung]]></category>
		<category><![CDATA[anti-atom-bewegung]]></category>

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		<description><![CDATA[Also von Büchern zu den Plakaten sozialer Bewegungen waren wir schon in der Vergangenheit immer ganz entzückt. Beispielsweise von den zwei Bänden des AutorInnen-Kollektivs HKS13. Die Anti-Atom-Bewegung spielte darin, was ja nicht schlimm ist, allerdings nicht die erste Geige. Das &#8230; <a href="http://aap-berlin.squat.net/2011/12/strahlende-plakate/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.unrast-verlag.de/img/images/t000000000381-02.jpg" alt="" width="183" height="260" />Also von Büchern zu den Plakaten sozialer Bewegungen waren wir schon in der Vergangenheit immer ganz entzückt. Beispielsweise von den zwei Bänden des <a href="http://plakat.nadir.org/" target="_blank">AutorInnen-Kollektivs HKS13</a>. Die Anti-Atom-Bewegung spielte darin, was ja nicht schlimm ist, allerdings nicht die erste Geige.</p>
<p>Das ist beim Buchprojekt „Strahlende Plakate“ von WISE und der Laka-Stiftung anders (Infos zu den Herausgeberinnen siehe unten). Es erschien vor einigen Monaten im Unrast-Verlag und ist mittlerweile in gut sortierten linken Buch- und Infoläden erhältlich <a href="http://www.unrast-verlag.de/" target="_blank">(oder direkt beim Verlag)</a>.</p>
<p><span id="more-1137"></span>Die beiden Institutionen der Anti-Atom-Bewegung haben fleißig gesammelt – in Archiven und Plakatsammlungen in über 40 Ländern. Vor dem Hintergrund der aktuellen hiesigen Anti-Atom-Bewegung, die sich ja viel mit Castor-Transporten rumschlägt und – abgesehen von Mobilisierungen einiger Gruppen zum Thema Uran – Internationalismus nicht immer explizit macht, ist gerade diese Perspektive spannend. Das Buch lenkt den Fokus darauf, dass die Anti-Atom-Bewegung immer eine weltweite Bewegung war und zeigt die vielen bunten (naja, mitunter auch düsteren, in Einzelfällen auch nicht unbedingt schönen und politisch fragwürdigen) Fußabdrücke, die sie hinterlassen hat.</p>
<p>Die Plakate im Buch sind zunächst nach Themen geordnet und folgen dem atomaren Brennstoffkreislauf. Angefangen von Plakaten gegen Uranabbau, gegen die Uranverarbeitung, gegen AKW-Bauten, gegen die Wiederaufarbeitung, gegen Atommülltransporte, gegen Endlagerprojekte. Die Parolen der Plakate wurden dabei dankenswerterweise übersetzt.</p>
<p>Das Durchblättern des Buches macht den weltweite Wahnsinn der Atomenergienutzung noch einmal gut deutlich. Es weist auch auf die langen, zum Teil erfolgreichen, zum Teil verlorenen Kämpfe einer meist ziemlich heterogenen Bewegung hin. Beim Durchblättern stößt man allerdings auch, wie schon angedeutet, auf Verbildlichungen, die innerhalb der Anti-Atom-Bewegung selbst immer auch umstritten waren. Anke Schwarzer hat in ihrer Buchbesprechung <a href="http://www.akweb.de/" target="_blank">in der aktuellen ak</a> darauf hingewiesen.</p>
<p>So werden mit relativ großer Regelmäßigkeit traurig guckende Kinder gezeigt, der politische Gegner erscheint mitunter als Geldsack mit Zigarre im Mund – die Kritik wird also wenig emanzipatorisch verkürzt auf die Kritik an geldgierigen Atombossen –, der Dualismus Krankheit/Gesundheit spielt eine wichtige Rolle etc. Um nicht falsch verstanden zu werden: Das diese Plakate im Buch auftauchen, ist gut. Nur müssen solche Bilder und ihre Wirkung auch reflektiert werden, was das Buch nicht leistet.</p>
<p>Nichtsdestotrotz können wir das Buch allen ans Herz legen, die sich für die weltweite Anti-Atom-Bewegung interessieren und neugierig sind, was diese in den letzten Jahrzehnten so alles gemacht, verhindert, skandalisiert, getrieben hat.</p>
<p><em>WISE/ LAKA (Hg.): Strahlende Plakate Eine Sammlung von Plakaten der weltweiten Anti-Atom-Bewegung.  Ausstattung: br., 192 Seiten, Preis: 19.80 Euro, erschienen im Unrast-Verlag Münster 2011 &#8211; ISBN: 978-3-89771-515-8</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>World Information Service on Energy (WISE)</strong></em> unterstützt Aktivisten auf der ganzen Welt mit wichtigen Informationen und Know How zum Thema Atomenergie. WISE bringt 20 Mal pro Jahr die internationale Zeitschrift“ Nuclear Monitor” heraus.</p>
<p><em><strong>Die Laka Foundation</strong></em> ist ein Dokumentations- und Forschungszentrum über Atomkraft. Laka veröffentlicht regelmäßig Forschungsartikel über die unterschiedlichsten energiepolitischen Themen und trägt regelmäßig zu der Zeitschrift Nuclear Monitor bei. Ihr Archiv umfasst eine riesige Sammlung mit Materialien von Anti-Atom Gruppen aus der ganzen Welt, inklusive Plakaten.</p>
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		<title>Uli Brand: Gesellschaftliche Naturverhältnisse, was ist denn das? [Video]</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 07:51:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anti atom plenum berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[ges. Naturverhältnisse]]></category>
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		<category><![CDATA[atomstaat]]></category>
		<category><![CDATA[capitalism]]></category>
		<category><![CDATA[imperiale lebensweise]]></category>

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		<description><![CDATA[Beitrag von Ulrich Brand, Uni Wien, im Forum 3 «Gesellschaftliche Naturverhältnisse im Zeitalter von Peak everything, Klimawandel und Armut» auf dem Attac-Kongress «Jenseits des Wachstums» in Berlin, 20.5.2011.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="450" height="286" src="http://www.youtube.com/embed/HWfBZGeIvfw" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Beitrag von Ulrich Brand, Uni Wien, im Forum 3 «Gesellschaftliche Naturverhältnisse im Zeitalter von Peak everything, Klimawandel und Armut» auf dem Attac-Kongress «Jenseits des Wachstums» in Berlin,  20.5.2011.</p>
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		<title>Markus Wissen: Vom #Neoliberalismus zum „grünen #Kapitalismus“?</title>
		<link>http://aap-berlin.squat.net/2011/12/zum-grunen-kapitalismus/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 08:31:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anti atom plenum berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energieverhältnisse]]></category>
		<category><![CDATA[ges. Naturverhältnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Neoliberalismus]]></category>
		<category><![CDATA[fukushima]]></category>

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		<description><![CDATA[Quelle: http://gegenblende.de Konflikte um ein neues hegemoniales Projekt Auf den ersten Blick scheint in der Politik trotz der Krise der vergangenen Jahre business as usual angesagt zu sein. Wurde die Finanz- und Wirtschaftskrise noch mit keynesianisch anmutenden Rettungspaketen für Banken &#8230; <a href="http://aap-berlin.squat.net/2011/12/zum-grunen-kapitalismus/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.gegenblende.de/10-2011/++co++2ebdf100-b460-11e0-5013-001ec9b03e44" target="_blank">http://gegenblende.de</a></p>
<h4>Konflikte um ein neues hegemoniales Projekt</h4>
<p>Auf den ersten Blick scheint in der Politik trotz der Krise der vergangenen Jahre <em>business as usual</em> angesagt zu sein. Wurde die Finanz- und Wirtschaftskrise noch mit  keynesianisch anmutenden Rettungspaketen für Banken und Unternehmen  bekämpft, so wird die aus dieser Bekämpfung resultierende Finanzkrise  des Staates mit dem gewohnten Repertoire neoliberaler Austeritätspolitik  bearbeitet. Die harten Sparprogramme vieler nationaler Regierungen in  Europa, die EU-Politik gegenüber Griechenland sowie die von der  Europäischen Kommission vorgeschlagene Verschärfung des Stabilitäts- und  Wachstumspakts<a href="http://www.gegenblende.de/10-2011/++co++2ebdf100-b460-11e0-5013-001ec9b03e44/#_ftn1">[1]</a> sind beispielhaft hierfür.<span id="more-1063"></span></p>
<p>Irritierender ist dagegen ein Blick auf die Bearbeitung der  ökologischen Dimension der Krise: eine schwarz-gelbe Bundesregierung,  die unter dem Eindruck des GAU von Fukushima eine atompolitische  Kehrtwende vollzieht; ein grüner Ministerpräsident, der in einem  konservativen Kernland eine Koalition mit der SPD anführt; eine vom  Bundestag eingesetzte Enquete-Kommission, die sich der  Wachstumsproblematik annimmt;<a href="http://www.gegenblende.de/10-2011/++co++2ebdf100-b460-11e0-5013-001ec9b03e44/#_ftn2">[2]</a> oder ein Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung  Globale Umweltveränderungen (WBGU), das einen „Gesellschaftsvertrag für  eine große Transformation“ anmahnt<a href="http://www.gegenblende.de/10-2011/++co++2ebdf100-b460-11e0-5013-001ec9b03e44/#_ftn3">[3]</a> – allem Anschein nach ist in umwelt- und energiepolitischer Hinsicht  etwas in Bewegung geraten. Doch was genau bewegt sich, und in welche  Richtung?</p>
<p>Ich vertrete im Folgenden die These, dass sich in der Krise des  Neoliberalismus ein neues hegemoniales Projekt, das man als „grünen  Kapitalismus“ bezeichnen könnte, abzuzeichnen beginnt.<a href="http://www.gegenblende.de/10-2011/++co++2ebdf100-b460-11e0-5013-001ec9b03e44/#_ftn4">[4]</a> Sein hegemonialer Charakter gründet sich auf zwei Versprechen: Erstens  suggeriert es, dass die unterschiedlichen Erscheinungsformen der  „multiplen Krise“ im globalen Norden – also der Wirtschafts- und  Staatskrise, der ökologischen Krise und der tendenziellen Erschöpfung  fossiler Energieträger, wie sie sich in der Rede über <em>peak oil</em>,  den Höhepunkt der Ölförderung, andeutet – durch ein ökologisches  Modernisierungsprogramm bearbeitet werden können; zweitens verspricht  es, das ressourcen- und umweltpolitische Konfliktpotenzial im Verhältnis  zwischen dem globalen Norden und den aufstrebenden Schwellenländern des  globalen Südens durch eine Steigerung der Ressourceneffizienz und die  Substitution von fossilen durch erneuerbare Energien einzudämmen.</p>
<h4><strong>Die Krise des Neoliberalismus</strong></h4>
<p>Die Bedeutung dieser Versprechen wird klar, wenn man sich  vergegenwärtigt, dass die hegemonialen Reserven des Neoliberalismus  tendenziell aufgebraucht sind. Bislang zeigt sich dies vor allem im  globalen Süden sowie an der Peripherie des globalen Nordens. Die  Proteste gegen die Sparpolitik in Griechenland und die Revolutionen in  Nordafrika, die auch durch eine Politisierung steigender  Lebensmittelpreise auf neoliberal strukturierten Märkten ausgelöst  wurden, sind Anzeichen für eine ernsthafte Legitimationskrise des  Neoliberalismus.</p>
<p>Angetreten war letzterer in den 1970er Jahren mit dem Versprechen,  einen Weg aus der Sackgasse zu weisen, in die die vorherrschenden  Politiken – die importsubstituierende Industrialisierung im globalen  Süden und die keynesianische „Globalsteuerung“ im globalen Norden –  geraten waren. Natürlich handelte es sich beim Neoliberalismus von  Beginn an um ein Herrschaftsprojekt. Davon zeugte die Härte, mit der  Regierungen wie jene von Thatcher in Großbritannien oder Reagan in den  USA sowie Diktaturen wie die von Pinochet in Chile soziale (und  politische) Rechte außer Kraft setzten und ein Umverteilungsprogramm von  unten nach oben durchsetzten. Allerdings verfügte der Neoliberalismus  zu Beginn durchaus über ein hegemoniales Potenzial, insofern als er etwa  an die in den neuen sozialen Bewegungen verbreitete Kritik an den  Rigiditäten der fordistischen Lebensweise andockte und „Autonomie“ und  „Flexibilität“ zu ermöglichen versprach.</p>
<p>Jaimie Peck und Adam Tickell<a href="http://www.gegenblende.de/10-2011/++co++2ebdf100-b460-11e0-5013-001ec9b03e44/#_ftn5">[5]</a> sprechen im Hinblick auf diese frühe Phase von einem „roll  back-neoliberalism“, der sich glaubhaft als Alternative zu seinen in der  Krise befindlichen (peripher-)fordistischen Vorläuferprojekten anbot  und daraus seine Stärke bezog. Seit den 1990er Jahren haben wir es  demgegenüber mit einem „roll out-neoliberalism“ zu tun. Dieser ist nicht  mehr mit den Dysfunktionalitäten der fordistischen Entwicklungsweise,  sondern mit seinen eigenen Widersprüchen konfrontiert und versucht,  diese mit einem Mehr des Immergleichen zu bearbeiten. Davon zeugt auch  die gegenwärtige Politik, insofern sie die Griechenland- und die  drohende Euro-Krise mit genau jenen Methoden bekämpft, die diese Krise  erst hervorgebracht haben: Anpassungslasten werden allein den  Defizitländern aufgebürdet, die diese aber so lange nicht schultern  können, wie es Überschussländern – allen voran Deutschland – erlaubt  ist, durch eine aggressive, auf niedrigen Lohnstückkosten beruhende  Exportstrategie, die strukturellen Ungleichgewichte in der Euro-Zone zu  zementieren; Sparpakete sollen die Haushalte konsolidieren, dürften aber  die Binnennachfrage schwächen, die Überakkumulation von Geldkapital  befördern und damit eine neuerliche Finanzkrise wahrscheinlich machen.</p>
<h4><strong>„Grüner Kapitalismus“ als hegemoniales Projekt</strong></h4>
<p>Es ist vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis die absehbare  Verschärfung der Funktionskrise des Neoliberalismus dessen  Legitimitätsreserven auch in den Zentren des globalen Nordens aufgezehrt  haben wird. Eben dann könnte sich das entfalten, was sich in den  eingangs genannten Entwicklungen und Debatten bereits andeutet: ein  neues hegemoniales Projekt namens „grüner Kapitalismus“ oder „Green New  Deal“. Dies wird kein zwangläufiger und reibungsloser Prozess sein. Die  Durchsetzung eines solchen Projekts und seine genaue Ausprägung  entscheiden sich vielmehr in gesellschaftlichen Auseinandersetzungen. Es  lässt sich jedoch eine Reihe wichtiger Akteure identifizieren, in deren  Interesse ein <em>greening</em> des Kapitalismus liegt und die dieses  politisch, wissenschaftlich oder unternehmerisch vorbereiten: von den  deutschen Grünen, der Heinrich-Böll-Stiftung sowie Teilen der  Gewerkschaften und der Sozialdemokratie über innovative Unternehmen und  ökologisch orientierte Investmentfonds bis hin zu Gremien wie dem WBGU  und <em>think tanks</em> wie der <em>New Economics Foundation</em> sowie der mit ihr verbundenen <em>Green New Deal Group</em> in Großbritannien.<a href="http://www.gegenblende.de/10-2011/++co++2ebdf100-b460-11e0-5013-001ec9b03e44/#_ftn6">[6]</a> Auf der internationalen Ebene propagiert das Umweltprogramm der  Vereinten Nationen (UNEP) die Idee eines „Global Green New Deal“.<a href="http://www.gegenblende.de/10-2011/++co++2ebdf100-b460-11e0-5013-001ec9b03e44/#_ftn7">[7]</a></p>
<p>Gemeinsam ist diesen Akteuren das Ziel, den Material- und  Energieverbrauch im globalen Norden durch ökologische Innovationen  drastisch zu reduzieren, die Energieversorgung mittels erneuerbarer  Energien zu dekarbonisieren und auf diese Weise zahlreiche neue  Arbeitsplätze zu schaffen, die ebenso gesellschaftlich sinnvoll wie  umweltverträglich sind („green jobs“). Ähnlich wie der Rooseveltsche New  Deal der 1930er Jahre, der die USA aus der bis dahin schwersten Krise  der kapitalistischen Wirtschaftsordnung geführt hat, soll der Green New  Deal die jüngste Wirtschaftskrise, die als die schwerste seit 1929 gilt,  überwinden helfen und dabei gleichzeitig Antworten auf die ökologische  Frage und die sich abzeichnende Knappheit fossiler Energieträger  formulieren. Das ist die <em>win-win</em>-Konstellation, die das Projekt  aus der Perspektive vieler Akteure so attraktiv macht und seinen  potenziell hegemonialen Charakter begründet. Allerdings unterscheiden  sich die Vorstellungen im Einzelnen durchaus in wichtigen Punkten. Dies  betrifft etwa die Frage, wie aktiv der Staat die Wirtschaft auf einen  grünen Pfad lenken und welche Rolle eine staatliche Umverteilungspolitik  sowohl im innergesellschaftlichen als auch im globalen Maßstab spielen  soll.<a href="http://www.gegenblende.de/10-2011/++co++2ebdf100-b460-11e0-5013-001ec9b03e44/#_ftn8">[8]</a></p>
<p>Die entscheidende Frage des Projekts Green New Deal wird aber die  nach dem Stellenwert wirtschaftlichen Wachstums sein. Ein weitgehender  Konsens besteht dahingehend, dass es möglich ist und dass es darum gehen  muss, das Wirtschaftswachstum vom Ressourcenverbrauch zu entkoppeln.  Nur dann, so die Überlegung, wird der anvisierte Entwicklungsschub  ökonomisch, sozial <em>und</em> ökologisch nachhaltig sein, und nur dann  werden die Voraussetzungen dafür geschaffen, die sozialen und  ökologischen Kosten der Produktions- und Konsummuster des globalen  Nordens nicht länger auf den globalen Süden zu verlagern. Allerdings  sind an der Entkoppelungsthese sowohl theoretische als auch empirische  Zweifel angebracht. Auf der theoretischen Ebene ließe sich mit Marx  argumentieren, dass kapitalistische Produktion aus sich heraus dazu  tendiert, die „Springquellen alles Reichtums“ zu untergraben: „die Erde  und den Arbeiter“.<a href="http://www.gegenblende.de/10-2011/++co++2ebdf100-b460-11e0-5013-001ec9b03e44/#_ftn9">[9]</a> Und was die empirischen Erfahrungen angeht, so weisen Fridolin  Krausmann und Marina Fischer-Kowalski darauf hin, dass „die teilweise  enormen Effizienzgewinne […] in der Vergangenheit nie zu einer Reduktion  im Stoffwechsel geführt, sondern eher weiteres Wachstum angetrieben“  haben.<a href="http://www.gegenblende.de/10-2011/++co++2ebdf100-b460-11e0-5013-001ec9b03e44/#_ftn10">[10]</a></p>
<p>Es spricht vieles dafür, dass ein möglicher Green New Deal die  sozialen und ökologischen Widersprüche des Kapitalismus nicht löst,  sondern allenfalls zeitlich und räumlich begrenzt bearbeitbar macht.  Letztlich wird es sich um ein exklusives, auf den globalen Norden und  die aufstrebenden Teile des globalen Südens beschränktes  Modernisierungsprojekt handeln, das neue innergesellschaftliche und  internationale Ausschließungen hervorbringt. Aus einer kritischen  Perspektive wird es deshalb in den anstehenden sozialen  Auseinandersetzungen darauf ankommen, den Problemkern der Krise – den  kapitalistischen Wachstumszwang sowie die fossilistischen Produktions-  und Konsummuster – zu politisieren und die Suffizienzfrage – was ist  nötig für ein gutes Leben? – starkzumachen. Mit anderen Worten geht es  darum, Wege aus dem „Wachstumsdilemma“<a href="http://www.gegenblende.de/10-2011/++co++2ebdf100-b460-11e0-5013-001ec9b03e44/#_ftn11">[11]</a> zu weisen, die mit sozialer und ökologischer Gerechtigkeit sowie einer  umfassenden Demokratisierung vereinbar sind. Ob dies unter  kapitalistischen Vorzeichen möglich ist, darf bezweifelt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr size="1" /><a href="http://www.gegenblende.de/10-2011/++co++2ebdf100-b460-11e0-5013-001ec9b03e44/#_ftnref1">[1]</a> hierzu http://ec.europa.eu/economy_finance/articles/eu_economic_situation/2010-09eu_economic_governance_proposals_en.htm.</p>
<p><a href="http://www.gegenblende.de/10-2011/++co++2ebdf100-b460-11e0-5013-001ec9b03e44/#_ftnref2">[2]</a> http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/gremien/enquete/wachstum/index.jsp.</p>
<p><a href="http://www.gegenblende.de/10-2011/++co++2ebdf100-b460-11e0-5013-001ec9b03e44/#_ftnref3">[3]</a> http://www.wbgu.de/veroeffentlichungen/hauptgutachten/hauptgutachten-2011-transformation/.</p>
<p><a href="http://www.gegenblende.de/10-2011/++co++2ebdf100-b460-11e0-5013-001ec9b03e44/#_ftnref4">[4]</a> Die Rede ist auch von einer „dritten industriellen Revolution“. Siehe  Philip Schepelmann (2010): Die grüne industrielle Revolution. In:  Gegenblende 05/2010  (http://www.gegenblende.de/05-2010/++co++31a71554-d12e-11df-66c9-001ec9b03e44).</p>
<p><a href="http://www.gegenblende.de/10-2011/++co++2ebdf100-b460-11e0-5013-001ec9b03e44/#_ftnref5">[5]</a> Jamie Peck/Adam Tickell (2002): Neoliberalizing space. In: <em>Antipode</em> 34(3), 380-404.</p>
<p><a href="http://www.gegenblende.de/10-2011/++co++2ebdf100-b460-11e0-5013-001ec9b03e44/#_ftnref6">[6]</a> Vgl. Mario Candeias/Armin Kuhn (2008): Grüner New Deal – kapitalistischer Weg aus der Krise? In: <em>Das Argument</em> 50(6), 805-812.</p>
<p><a href="http://www.gegenblende.de/10-2011/++co++2ebdf100-b460-11e0-5013-001ec9b03e44/#_ftnref7">[7]</a> http://www.unep.org/greeneconomy/portals/30/docs/GGND-Report-April2009.pdf.</p>
<p><a href="http://www.gegenblende.de/10-2011/++co++2ebdf100-b460-11e0-5013-001ec9b03e44/#_ftnref8">[8]</a> Eine Systematisierung unterschiedlicher Green-New-Deal-Konzepte findet  sich bei Ulrich Brand (2009): Schillernd und technokratisch: Grüner New  Deal als <em>magic bullet </em>in der Krise des neoliberal-imperialen Kapitalismus? In: <em>PROKLA</em> 39(3), 475-481, und Ulrich Schachtschneider (2009): <em>Green New Deal – Sackgasse und sonst nichts?</em> Standpunkte 17/2009, Berlin: Rosa-Luxemburg-Stiftung.</p>
<p><a href="http://www.gegenblende.de/10-2011/++co++2ebdf100-b460-11e0-5013-001ec9b03e44/#_ftnref9">[9]</a> Marx, Karl (1988 [1867]): <em>Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie. Erster Band</em>, Berlin, 530.</p>
<p><a href="http://www.gegenblende.de/10-2011/++co++2ebdf100-b460-11e0-5013-001ec9b03e44/#_ftnref10">[10]</a> Fridolin Krausmann/Marina Fischer-Kowalski (2010): Gesellschaftliche  Naturverhältnisse. Globale Transformationen der Energie- und  Materialflüsse. In: Reinhard Sieder/Ernst Langthaler (Hrsg.): <em>Globalgeschichte 1800-2010</em>, Wien, 39-66, hier: 63.</p>
<p><a href="http://www.gegenblende.de/10-2011/++co++2ebdf100-b460-11e0-5013-001ec9b03e44/#_ftnref11">[11]</a> Elmar Altvater (2011): Mit einem grünen New Deal aus dem Wachstumsdilemma? In: <em>Widerspruch</em> (i.E.).</p>
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		<title>Nach dem #Castor: Anti-Atom-Vollversammlung in Berlin am 7.12.</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 11:15:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anti atom plenum berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Atomausstieg ist Handarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Camps]]></category>
		<category><![CDATA[Castor Schottern]]></category>
		<category><![CDATA[Wendland]]></category>
		<category><![CDATA[Vollversammlung Bln.]]></category>
		<category><![CDATA[wendland]]></category>

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		<description><![CDATA[. . . . . . Mittwoch, den 7. Dez. 2011, 19Uhr Nach dem Castor: Anti-Atom-Vollversammlung und Auswertung der Anti-Castor-Aktivitäten New York im Bethanien (Südflügel), Mariannenplatz (U1 Kottbusser Tor) Zunächst klopfen wir uns erstmal auf die Schulter am Mittwoch &#8211; &#8230; <a href="http://aap-berlin.squat.net/2011/12/nach-dem-castor-anti-atom-vollversammlung-in-berlin-am-7-12/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address><em><strong><img class="alignleft" src="http://static.bilderbeute.de//files/8/2/4EY8REG49C/__S.jpg" alt="" width="120" height="80" /></strong></em><img class="alignleft" src="http://static.bilderbeute.de//files/1/3/8D11384S3F/__S.jpg" alt="" width="120" height="80" /><img class="alignleft" src="http://static.bilderbeute.de//files/9/e/Z6ZYNDW5CU/__S.jpg" alt="" width="120" height="80" /><em><strong></strong></em></address>
<address> </address>
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<address>.<br />
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<address>.</address>
<address>.</address>
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<address>.<br />
</address>
<address><em><strong>Mittwoch, den 7. Dez. 2011, 19Uhr</strong></em></address>
<address><em><strong>Nach d</strong></em><em><strong>em Castor: Anti-Atom-Vollversammlung </strong></em></address>
<address><em><strong>und Auswertung der Anti-Castor-Aktivitäten</strong></em></address>
<address><em><strong>New York im Bethanien (Südflügel),</strong></em></address>
<address><em><strong>Mariannenplatz (U1 Kottbusser Tor)</strong></em></address>
<p>Zunächst klopfen wir uns erstmal auf die Schulter am Mittwoch &#8211; wir haben alle unseren Teil zum Anti-Castor-Widerstand hinzugetan. (Wobei, wir wollen natürlich auch keine Erwartungshaltung erzeugen, dass alle alles toll fanden. Hier und da gibt es vl. auch Kritik&#8230;)</p>
<p>Diese Vollversammlung, so haben wir es zumindest verstanden, ist vor allem der Nachbereitung des Castor-Widerstandes gewidmet. Themen der VV sollten oder könnten demnach sein:    <span id="more-1127"></span></p>
<ul>
<li>Was war los im Wendland? Was sind die Erfahrung der verschiedenen Aktionen? Wie war CastorSchottern, Widersetzen, „Ende im Gelände&#8221;? Was hat uns gefallen, welche Fehler wurden gemacht, was machen wir das nächste Mal besser?</li>
<li>Was kommt jetzt? Wollen wir als VV weitermachen? Was sind mögliche Themen und Aktionen? Der Forschungsreaktor in Wannsee? Der geplante AKW-Neubau in Polen? Atomkonzerne bzw. Energiekonzerne, also ein (erneuter) Versuch der Vernetzung mit KlimaaktivistInnen?</li>
</ul>
<p>Alle, die daran mitwirken wollen, sind dazu eingeladen am kommenden Mittwoch, den 6. Dez. ins New York im Bethanien zu kommen und sich einzubringen. Natürlich immer auch mit eigenen Ideen, die Liste dort oben ist ja nur ein Vorschlag.Bitte leitet die Einladung auch an all jene weiter, die ggf. Interesse an der Teilnahme an der Vollversammlung haben. Denn: gemeinsam sind wir unausstehlich!</p>
<p>Herzlich</p>
<p>Anti-Atom-Plenum Berlin</p>
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		<title>Aktuelle Infos zum #Castor</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 09:59:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anti atom plenum berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Atomausstieg ist Handarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Castor Schottern]]></category>
		<category><![CDATA[Wendland]]></category>
		<category><![CDATA[wendland]]></category>

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		<description><![CDATA[@aapberlin ist jetzt im #Wendland, Infos im Netz findet ihr hier: Infos zu Castor? Schottern! findet ihr unter http://www.castor-schottern.net/. Infos zur autonomen Kampagne Atomstaat stilllegen unter http://castor2011.org. Die wichtigsten allgemeinen  Infos zum Castor im Überblick: www.gorleben-castor.de – Hintergründe und Aktuelles &#8230; <a href="http://aap-berlin.squat.net/2011/11/aktuelle-infos-zum-castor/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://castor-schottern.net"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-51" title="strand" src="http://aap-berlin.squat.net/uploads/2011/03/strand-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>@aapberlin ist jetzt im #Wendland, Infos im Netz findet ihr hier: Infos zu Castor? Schottern! findet ihr unter <a href="http://www.castor-schottern.net/" target="_blank">http://www.castor-schottern.net/</a>. Infos zur autonomen Kampagne Atomstaat stilllegen unter <a href="http://castor2011.org" target="_blank">http://castor2011.org</a>. Die wichtigsten allgemeinen  Infos zum Castor im Überblick: <a href="http://www.gorleben-castor.de/" target="_blank">www.gorleben-castor.de</a> – Hintergründe und Aktuelles <a href="http://www.castorticker.de/" target="_blank">www.castorticker.de</a> – informiert laufend über Aktionen und den Aufenthaltsort des Castors <a href="http://www.castorticker.de/presse" target="_blank">www.castorticker.de/presse</a> – Wendländische Presseagentur mit Stimmen aus dem Widerstand (O-Töne) <a href="http://www.graswurzel.tv/" target="_blank">www.graswurzel.tv</a> – hier gibt es kurze Filme zu den Widerstandsaktionen.</p>
<p><strong>Also: Auf ins Wendland</strong>! (Z.B. <a href="http://www.antiatomberlin.de/aktionen/castor-2011/organisation/200-berliner-busse-ins-wendland-castor-2011.html" target="_blank">mit dem Bussen aus Berlin.</a>)</p>
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		<title>#Castor: Ich packe meinen Koffer&#8230;</title>
		<link>http://aap-berlin.squat.net/2011/11/castor-ich-packe-meinen-koffer/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 14:57:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anti atom plenum berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Atomausstieg ist Handarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Kofferpacker_innen hier weiterlesen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kofferpacker_innen <a href="http://www.castor-schottern.net/ich-packe-meinen-koffer-und-lege-hinein-%e2%80%a6/" target="_blank">hier weiterlesen</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>#Berlin: #Castor Aktionstraining im Dunkeln</title>
		<link>http://aap-berlin.squat.net/2011/11/berlin-castor-aktionstraining-im-dunkeln/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 14:49:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anti atom plenum berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Atomausstieg ist Handarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[wendland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://aap-berlin.squat.net/?p=1114</guid>
		<description><![CDATA[Auch dieses Jahr rollt der Castor-Zug im November wieder durchs Wendland und auch dieses Jahr kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Transport die Schienenstrecke zwischen Lüneburg und Dannenberg im Dunkeln passiert. Ende November ist es schließlich ca. 16 Stunden am &#8230; <a href="http://aap-berlin.squat.net/2011/11/berlin-castor-aktionstraining-im-dunkeln/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch dieses Jahr rollt der Castor-Zug im November wieder durchs Wendland<br />
und auch dieses Jahr kann nicht ausgeschlossen werden, dass der<br />
Transport die Schienenstrecke zwischen Lüneburg und Dannenberg im<br />
Dunkeln passiert. Ende November ist es schließlich ca. 16 Stunden am Tag<br />
dunkel. Einige Initiativen, z.B. Castor? Schottern!, schließen deshalb<br />
nicht aus, Teile ihrer Aktionen auch in die Dunkelheit zu legen, falls<br />
notwendig, um den Castor-Transport zu stoppen. Um auf eine solche<br />
Situation vorbereitet zu sein, wird dieses Aktionstraining angeboten: Um<br />
auszuprobieren wie wir auch im Dunkeln aktiv werden können, worauf wir<br />
achten und was wir besser bleiben lassen sollten. Wie fühlt sich z.B.<br />
das Durchfließen von Polizeiketten im Dunkeln an? Zeitrahmen ca. 2,5<br />
Stunden.</p>
<p>Unbedingt mitbringen: Taschenlampe! Unbedingt sein: Pünktlich!</p>
<p>Mo. 21.11.| 18:30 Uhr | Volkspark Hasenheide | Eingang Karlsgartenstraße<br />
| Neukölln | U-Bhf Boddinstraße</p>
<p>Skills for Action</p>
<p>http://www.skills-for-action.de/</p>
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		<title>#Castor: Versammlungsbehörde will Camp verbieten</title>
		<link>http://aap-berlin.squat.net/2011/11/castor-versammlungsbehorde-will-camp-verbieten/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 14:46:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anti atom plenum berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Atomausstieg ist Handarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[wendland]]></category>

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		<description><![CDATA[Das geplante Anti-Castorcamp bei Dumstorf in der Nähe von Dahlenburg soll nach dem Willen der Versammlungsbehörde des Landkreises Lüneburg und der Polizeidirektion Lüneburg nicht stattfinden. Das Camp ist von der Bundesabgeordneten Ulla Jelpke von der Partei Die Linke als Dauerversammlung &#8230; <a href="http://aap-berlin.squat.net/2011/11/castor-versammlungsbehorde-will-camp-verbieten/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das geplante Anti-Castorcamp bei Dumstorf in der Nähe von Dahlenburg soll nach dem Willen der Versammlungsbehörde des Landkreises Lüneburg und der Polizeidirektion Lüneburg nicht stattfinden. <span id="more-1112"></span>Das Camp ist von der Bundesabgeordneten Ulla Jelpke von der Partei Die Linke als Dauerversammlung Anfang November angemeldet worden. Alle von der Behörde verlangten Auflagen für das Camp, in dem 1000 CastorgegnerInnen erwartet werden, sind seitens der Anmelderin erfüllt worden.</p>
<p>Am 18. 11. 2011 teilte nun die Genehmigungsbehörde des Landkreises Lüneburg dem Anwalt von Frau Jelpke mit, dass sie ein Camp am Standort Dumstorf verbieten will. Als Begründung führte die Behörde angebliche Straftaten aus dem letzten Jahr an, die im Zusammenhang mit der der Kampagne ?Castor? Schottern!? verübt worden sein sollen und in Bezug zum Anticastor-Camp in Köhlingen gesetzt werden, das auch von Ulla Jelpke angemeldet worden war.</p>
<p>Als Vorbereitungsgruppe des Camps Dumstorf stellen wir dazu fest: Camps sind Versammlungs- und Rückzugsorte für alle, die ihren Widerstand zum Ausdruck bringen wollen. Wie Menschen das tun und was sie dabei für legitim erachten, um die tödliche Atomtechnologie aufzuhalten, entscheiden alle selber. Auch wenn wir Unterschiedliches tun, werden wir uns solidarisch aufeinander beziehen. Wir lassen uns nicht<br />
auseinanderdividieren &#8211; sondern werden durch ein buntes und immer wieder überraschendes usammenspiel unsere Stärke entfalten. Es kann nicht angehen, dass Empfehlungen der Kampagne ?Castor? Schottern!? bestimmte Camps zu bevorzugen ausreichen, das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit und freie Meinungsäußerung auszuhebeln.</p>
<p>Wir nehmen die Bemühungen des Landkreises ein Camp in weiterer Entfernung zur Schiene zu ermöglichen zur Kenntnis. Die damit verbundenen Auflagen lassen aber an einer Ernsthaftigkeit zweifeln. Uns wird zur Auflage gemacht, nun bis Montag, 8 Uhr eine Wiese zu finden, die mindestens 4 km von der Schiene entfernt ist und ?für die Polizei überwiegend frei einsehbar sein&#8221; muss. Wir gehen nicht davon aus, dass<br />
dieser Ort im Wendland überha upt existiert. Und selbst wenn, ist eine Genehmigung seitens des Landkreises oder der Polizeidirektion nicht gewährleistet. Und gerade letztere hat in einem am Donnerstag<br />
stattgefundenen Kooperationsgespräch deu tlich gemacht, dass sie überhaupt kein Interesse an der Verwirklichung des Anti-Castorcamps Dumstorf (oder an einem  anderen Ort) hat. Daher halten wir an dem von uns gewählten Standort in Dumstorf fest.</p>
<p>Die politische Strategie der Bezirksregierung ist allzu offensichtlich: Der Widerstand gegen die Castortransporte soll kriminalisiert werden. Das Verbot des Camps Dumstorf reiht sich ein in die Kette der<br />
skandalösen Versammlungsvebote entlang der Castortransportstrecke. Wenn es nach den Interessen der Atommafia geht, enden die demokratischen Rechte dort, wo ihre menschenfeindliche Politik gestört wird.</p>
<p>Wir werden diese Verbote nicht hinnehmen &#8211; kommt ins Wendland!<br />
Kontakt: camp-dumstorf@nadir.org<br />
Tel.Nr.: 0175 &#8211; 8511169</p>
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		<title>#Castor startet bereits am Mittwoch</title>
		<link>http://aap-berlin.squat.net/2011/11/castor-startet-bereits-am-mittwoch/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 14:43:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>anti atom plenum berlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Atomausstieg ist Handarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[wendland]]></category>

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		<description><![CDATA[Pressemitteilung der BI Umweltschutz vom 19.11.2001: Castortransport startet bereits am Mittwoch um 14:36 Uhr in Frankreich! Abfahrtstermin um 24 Stunden vorgezogen Aus zuverlässiger Quelle stammt die Information, die der Bürgerinitiative Umweltschutz heute bekannt wurde: der Castortransport nach Gorleben soll bereits &#8230; <a href="http://aap-berlin.squat.net/2011/11/castor-startet-bereits-am-mittwoch/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pressemitteilung der BI Umweltschutz vom 19.11.2001: Castortransport startet bereits am Mittwoch um 14:36 Uhr in Frankreich! Abfahrtstermin um 24 Stunden vorgezogen</strong><span id="more-1102"></span><br />
Aus zuverlässiger Quelle stammt die Information, die der Bürgerinitiative Umweltschutz heute bekannt wurde: der Castortransport nach Gorleben soll bereits am Mittwoch, dem 23.11.2011 um 14:36 den französischen Verladebahnhof Valognes verlassen- 24 Stunden eher, als bisher geplant. Die Anti- Atom- Initiativen und Widerstandsgruppen reagieren gefasst und flexibel auf diese Neuigkeit. Die Camps und Infopunkte, die VolXküche, die Sanis, der Ermittlungsausschuss, die Bettenbörse: alle sind ab Mittwoch bereit, Menschen zu beherbergen, beköstigem, informieren und versorgen. Niemand muss im Kalten stehn, alle werden satt. Auch die bereits von der Versammlungsbehörde bestätigte Kundgebung in Metzingen am Donnerstag, den 24.11. um 18 Uhr kann wie geplant dazu dienen, aktuelle Infos über die Aktionsgruppen auszutauschen, eröffnet doch der frühere Abfahrtstermin die Möglichkeit, dass rechnerisch der Castortransport bereits am Freitag das Zwischenlager Gorleben erreichen könnte. Der gemeinsame Protest gipfelt in der Demonstration am Samstag, dem 26.11. in Dannenberg, wo ein breites Bündnis aller Altersgruppen und Gesellschaftsschichten gemeinsam fordern wird: Das endgültige Aus für das Endlagerprojekt im maroden Salzstock Gorleben! Castor Stop- Gorleben soll leben! Kerstin Rudek, Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow- Dannenberg 0160 15 92 473 Jan Becker, contrAtom- Informationsnetzwerk gegen Atomenergie 0160 80 29 185 &#8212; Kerstin Rudek Am Landgraben 2 29484 Pretzetze 05882 987436 0160 15 92 473 kerstin.rudek@bi-luechow-dannenberg.de es wird ein Lächeln sein, das sie besiegt</p>
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